SF Schwefingen vs. TuS Haren 1-2
Sonntag, 06.11.2011 - 14.30 Uhr
Stadion: Dorfstraße, Platz A // Dorfstraße // 49716 Meppen-Schwefingen
Schiedsrichter: Kässens, Norbert // Püschel, Jan-Lukas // Krömer, Lukas

Aufstellung: Koop – Feimann – G. Bruns, M. Fischer – Gevers, Zobel, Belke, Horstmann (85. D. Fischer), Held (46. Mensen) – Wessels (75. M. Bruns), Famiyeh

Tore:
0:1 Eigentor (17. Min.)
0:2 Mensen (47. Min.)
1:2 Rüther (81. Min)



Kreisliga-Spiel des Tages

Das Spiel des Tages in der Fußball-Kreisliga findet am Sonntag um 14.30 Uhr statt, wenn die Sportfreunde Schwefingen gegen den TuS Haren antreten. Dabei ist die Ausgangslage der beiden Teams sehr unterschiedlich. Für die Schwefinger geht es ums Überleben, die Harener können durch einen Sieg oben dran- bleiben. „Wir haben uns noch nicht aufgegeben“, sagt Schwefingens Trainer Bernd Keiser, dessen Team auf dem vorletzten Rang steht und zu Hause noch nicht gewonnen hat. „Letzte Saison hat uns Haren sehr gelegen“, erinnert sich Keiser an die beiden klaren Erfolge (2:0 und 5:0). „Vielleicht platzt ja der Knoten“, hofft der SF-Coach. Das große Manko bei seinen Schützlingen sieht er ganz klar in der Offensive: „Vorne fehlt uns die Durchschlagskraft.“ Einen Vorwurf will er seiner Mannschaft aber nicht machen. „Das Team zeigt Leidenschaft und Kampf“, weiß Keiser, dass die Ursachen für den noch fehlenden Erfolg nicht an der Einstellung liegen. Beim TuS Haren ist seit drei Partien ebenfalls Sand im Getriebe. Die Mannschaft von Georg Belke ist seit 270 Minuten ohne Treffer und holte nur einen Punkt aus den letzten drei Begegnungen. Die Ausfälle von Alex Hohmann (Kreuzbandriss und Knorpelschaden) und Dimitri Porsch (Rotsperre) wiegen schwer. „Ohne die beiden Spieler fehlen uns wichtige Stützen“, sagt Belke, der seine Mannschaft nicht in der Spitzengruppe sieht: „Mit dem Ausgang oben werden wir nichts zu tun haben.“ In Schwefingen erwartet der Harener Trainer „ein Spiel auf Augenhöhe“.



TuS Haren
Der TuS Haren siegt in Schwefingen
Glücklicher Sieg nach durchwachsener zweiten Halbzeit
gez. Christian Feimann

Nach den zuletzt enttäuschenden Spielen gegen Freren, Lathen und Meppen, in denen jeweils kein Tor erzielt werden konnte, war die Mannschaft um Trainer Belke auf Wiedergutmachung aus.
Gegen die Sportfreunde Schwefingen, die aus den bisher gespielten 14 Spielen nur 9 Punkte erreichen konnten, sollten drei Punkte erkämpft werden um nicht ins Niemandsland der Tabelle abzurutschen. Im Hinterkopf hatte die Mannschaft noch die beiden Niederlagen aus der letzten Saison (zu Hause 0:5, auswärts 0:2) für die man Revanche nehmen wollte.

Das Spiel begann zerfahren. Beide Teams versuchten ein ruhiges Spiel aufzubauen um sich langsam über sichere Pässe nach vorne zu spielen. Dieses glückte den Gastgebern in der Anfangsphase besser, so dass die Schwefinger bereits in den ersten 15 Minuten zweimal gefährlich vor das Harener Tor kamen.

Die Harener kamen schwerer ins Spiel und profitierten in der 17. Spielminute von einem folgenreichen Fehler im Aufbauspiel der Schwefinger. Ein Abwehrspieler der Gastgeber passte den Ball zurück zum Torhüter, dieser konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen, so dass der Ball über die Linie zur 1:0 Führung der Gäste rollte.

Der TuS fand nun besser ins Spiel. Es fanden auf beiden Seiten schnelle und ansehnliche Kombinationen statt ohne jedoch gefährlich vor des gegnerischen Gehäuse zu kommen. Somit ging es mit einer 1:0 Führung für die Schifferstädter in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit begann fulminant. In der ersten Minute der Halbzeit rutschte Feimann im Aufbauspiel der Gäste aus und konnte den Pass nicht mehr genau an seinen Mitspieler bringen. Der Gegner schaltete schnell um leitete einen Konter ein, den ein Schwefinger Angreifer aus 13 Metern jedoch noch über das Tor schoss.

Im direkten Gegenzug nahm sich dann Mensen den Ball um schlenzte den Ball aus 30 Metern von der halbrechten Seite halbhoch ins lange Toreck. Das 2:0 kam für die Harener zum richtigen Zeitpunkt. Der TuS drehte nun richtig auf und spielte fortan einen sehr guten Fußball. Die Offensive brillierte mit einigen Doppelpässen, die aussichtsreich vor das Schwefinger Tor führten. Die Harener schafften es jedoch nicht das dritte Tor und damit die Vorentscheidung zu erzielen.

Stattdessen stellten die Gäste das Fußballspielen nach 75 Minuten wieder ein und beschränkten sich auf reine Abwehrarbeit. Die Sportfreunde kamen somit noch einmal ran und erzielten in der 81. Minute durch einen Kopfball durch Rüther nach einer Ecke den Anschlusstreffer. Die Schwefinger spürten, dass nun doch noch etwas möglich ist und machten weiter Druck. In der 88. Minute dann eine Schrecksekunde für die Harener: nach einem abgefälschten Schuss köpfte ein im Abseits stehender Angreifer der Schwefinger den vermeintlichen Ausgleich. Der Schiedsrichter pfiff jedoch zurecht ab, so dass die Harener weiterhin mit 2:1 führten und das Spiel letzt endlich auch mit diesem Ergebnis gewannen.

Spiel des Tages
Schwefingen immer tiefer in der Krise

„Es gehen langsam die Lichter aus“, war Schwefingens Trainer Bernd Keiser nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen den TuS Haren enttäuscht. Bitter für die Gastgeber, dass sie durch ein Eigentor in Rückstand gerieten. „Das passt zu unserer Situation“, meinte Keiser. Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber eine gute Chance, im direkten Gegenzug erzielten die Harener aber das 2:0. In der Folge ließen sie zahlreiche Konterchancen ungenutzt. Nach dem Anschlusstreffer hatten die Gastgeber Möglichkeiten zum Ausgleich. „Wir verpassen den Anschluss“, blickte Keiser sorgenvoll auf die Tabelle der Fußball-Kreisliga. Für Schwefingen beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer schon sechs Punkte. Haren bleibt oben dran.



Vorbericht
Stolpert Union Meppen in Twist?
Druck im Keller der Kreisliga

glo Meppen. „Wir müssen das Spiel gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren“, sagt Varenrodes Trainer Helmut Heymann vor dem Kellerduell der Fußball-Kreisliga am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den SV Groß Hesepe.

Die Varenroder sind Tabellenschlusslicht und haben erst fünf Punkte auf der Habenseite. „Das ist zu wenig“, weiß Heymann, den Personalsorgen plagen. Sicher ausfallen werden Ralf Börger und Torwart Carsten Wranik, angeschlagen sind Lars Wolters, Fabian Wenninghoff und Kevin Tepe. „Wir müssen dennoch auf Sieg spielen“, fordert Heymann, der seine Startelf etwas umstellen will: „Wir werden offensiver agieren.“ Keinen Hehl macht der Varenroder Trainer daraus, dass die Lage prekär ist. „Der Druck auf der Mannschaft ist enorm.“ Nicht weniger groß dürfte der Druck für den SV Groß Hesepe sein, der mit nur zehn Punkten ebenfalls auf einem Abstiegsrang steht.

„Wir müssen die Mannschaft umstellen“, weiß Salzbergens Trainer Karl-Heinz Schubring vor der Partie am Samstag (15 Uhr) bei Raspo Lathen nach den zwei Platzverweisen von Julian Göke und Christian Möller. Da auch die Langzeitverletzten Sebastian Timpe (Kreuzbandriss) und Marcel Schubring (Kreuzbandanriss) fehlen, fallen im Defensivbereich gleich vier Spieler aus. „Wir haben aber einen großen Kader, das ist die Chance für die zweite Reihe“, sagt Schubring. Dem Sieger der Partie winkt ein Platz in der oberen Tabellenhälfte, der Verlierer muss die Blicke nach unten richten. „Wir wollen da auf keinen Fall verlieren“, weiß Schubring um die Bedeutung des Duells.

Luft im Abstiegskampf hat sich Eintracht Papenburg durch einen Doppelsieg gegen Grenzland Twist und SW Varenrode am vergangenen Wochenende verschafft. Sechs Punkte gegen direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg waren enorm wichtig. Am Sonntag (14.30 Uhr) tritt das Team von Jürgen Brelage beim VfL Emslage an. „Wenn wir da einen Punkt holen, wäre das super“, sagt Papenburgs Fußballobmann Jens Schipmann. Dass die Eintracht auch gegen Favoriten bestehen kann, bewies sie in dieser Saison schon beim 1:0-Erfolg über Union Meppen und beim 2:2 in Schapen. „Da können wir locker aufspielen“, weiß Schipmann. Beim VfL Emslage hat Geschäftsführer Werner Rühlmann die kleine Serie der Fehnstädter registriert: „Die sind gut drauf, wir nehmen die ernst.“

Weiter im Abstiegskampf steckt der SuS Darme, der am vergangenen Wochenende mit 0:4 in Schapen unter die Räder kam. Am Sonntag ist die DJK Geeste zu Gast (14.30 Uhr). „Das wird ein schweres Spiel“, prognostiziert Geestes Betreuer Markus Niemeyer. Sein Ziel: „Wir müssen mindestens einen Punkt holen, um den Abstand nach unten zu wahren.“

Einen Punkt holen würde auch gerne Grenzland Twist bei Union Meppen (So., 14.30 Uhr). „Das ist ein harter Brocken“, weiß Kotrainer Jürgen Hohmann. Die Meppener sind derzeit das Topteam der Kreisliga. Vier Spiele in Folge konnte Union gewinnen, drei der Partien gewann die Mannschaft von Coach Christian Wessels gar zu null. „Wenn wir da verlieren, stehen wir wieder unten drin“, weiß Hohmann, dessen Elf am vergangenen Wochenende gleich zweimal verlor. „Wir haben Punkte verschenkt, dennoch schauen wir positiv nach vorne“, betont Hohmann.

Positiv nach vorne blicken mit dem ASV Altenlingen und dem FC 27 Schapen, die am Sonntag (14.30 Uhr) aufeinandertreffen, zwei Verfolger von Union Meppen. Der ASV ist seit fünf Spielen unbesiegt, der FC 27 Schapen ging die letzten drei Partien nicht als Verlierer vom Platz. „Wir fiebern dem Spiel entgegen und hoffen auf eine große Kulisse“, freut sich Grüner auf das Aufeinandertreffen. Der FC 27 Schapen ist nach dem 4:0-Sieg gegen den SuS Darme bis auf zwei Punkte an die Tabellenspitze herangerückt. „Wir müssen in Altenlingen drei Punkte holen, um oben dranzubleiben“, fordert FC-Pressewart Bernd Göcking, der weiß, wie eng es in der Kreisliga zugeht.

Spielbericht
Kreisliga: Neuling entführt Punkt aus Emslage –Lathen überrennt Salzbergen – Dörpen sitzt Union im Nacken
Eintracht Papenburg bleibt Favoritenschreck

Lathen/Meppen. Fußball-Kreisligist Blau-Weiß Dörpen musste die am Freitagabend (6:0 gegen Freren) eroberte Tabellenführung am Sonntag wieder an Union Meppen abtreten. Die Kreisstädter ließen beim 6:1-Erfolg gegen Grenzland Twist nichts anbrennen.

Den höchsten Sieg des Kreisliga-Wochenendes fuhr allerdings Raspo Lathen ein. Die Elf von Trainer Carsten Marell überrannte die ersatzgeschwächte Mannschaft von Alemannia Salzbergen mit 8:1. Unterdessen wurde Neuling Eintracht Papenburg seiner Rolle als Favoritenschreck einmal mehr gerecht. Beim VfL Emslage entführten die Obenender einen Punkt (1:1).

Für die Gastgeber bedeutet das Remis einen kleinen Rückschlag im Aufstiegsrennen. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, analysierte Emslages Fußballobmann Jürgen Rüther. Der Freude der Papenburger tut das keinen Abbruch. Sie bauten ihre kleine Erfolgsserie nach den beiden Siegen gegen Varenrode (5:0) und Twist (4:2) aus. Das Tor zum Ausgleich in Emslage gelang Michael Robben (40.).

Raspo Lathen ließ Salzbergen keine Chance. „Da war jeder Schuss ein Treffer“, berichtete Lathens Kotrainer Andreas Wiggerthale. Die Salzbergener, die nach zwei Roten Karten in der Vorwoche im Defensivbereich umstellen mussten, fanden nicht ins Spiel und zeigten sich hinten anfällig. „Wir hatten die Partie voll im Griff“, resümierte Wiggerthale. Schon zur Pause lagen die Rasensportler vor rund 100 Zuschauern mit 5:1 vorn.

Klar vorn liegt auch der Dörpener Stefan Bojer – und zwar in der Torjägerliste. Beim 6:0-Sieg gegen die SG Freren am Freitagabend erzielte Bojer seine Saisontreffer 19 bis 22. Alle vier Tore gelangen ihm in der zweiten Halbzeit. Freren musste bereits nach knapp einer halben Stunde mit zehn Mann auskommen. Jonas Rott bekam nach einer Notbremse die Rote Karte. Dörpen festigte dank des Sieges und der Punktverluste von Emslage und Schapen (0:0 in Altenlingen) den zweiten Aufstiegsplatz.

Spitzenreiter Union Meppen feierte den fünften Sieg in Serie. „Wir schwimmen auf einer Erfolgswelle“, freute sich Trainer Christian Wessels. Den Sack endgültig zu machten die Kreisstädter allerdings erst in der Schlussphase, in der sie die Hälfte ihrer sechs Treffer erzielten.

Das Verfolgerduell zwischen Altenlingen und Schapen war nach Auffassung von ASV-Trainer Rüdiger Grüner von viel Taktik geprägt. Bei nasskaltem Wetter produzierten beide Teams viele Fehler. „Insgesamt hatte die Partie auch keinen Sieger verdient“, erkannte Grüner nach dem Schlusspfiff.

Im Kellerduell gewann der SV Groß Hesepe 3:0 bei SW Varenrode. Dabei nutzten die Gäste die eklatanten Schwächen des Tabellenletzten eiskalt. Vor allem der zweite Treffer mit dem Halbzeitpfiff war für die Hausherren schmerzhaft. „Das war der Genickbruch“, sagte gar Varenrodes Betreuer Jürgen Siegert, dessen Team im zweiten Durchgang vieles probierte, doch im Abschluss immer wieder scheiterte.

Ein ausgeglichenes Spiel sahen die Zuschauer zwischen SuS Darme und DJK Geeste (1:0). „Es gab Chancen auf beiden Seiten“, berichtete Darmes Fußballobmann Martin Schnelle. Sein Team erzielte nach einem gelungenen Spielzug über Patrick Kramer und Florian Ritter durch Florian Hilbers den entscheidenden Treffer. Schnelle gefiel der Einsatz seiner Mannschaft, die zu jeder Zeit aufopferungsvoll kämpfte. „Das war ein wichtiger Sieg.“



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